Vorbilder ♥


Habt ihr eigentlich Vorbilder? Irgendwelche Berühmtheiten oder eher Menschen aus eurer Umgebung, eurer Familie? Ich habe mehrere Menschen zu denen ich aufblicke, bei denen ich mir denke “Wäre ich nur ein bisschen mehr wie du!” oder “Hätte ich nur ein bisschen mehr von dem was sie hat!” Das hat nichts mit Neid zu tun, nun gut, vielleicht in einem gewissen Maß schon, aber es ist kein negativer Neid. Ich habe für verschiedene Sparten, verschiedene Vorbilder oder besser gesagt Menschen zu denen ich aufblicke. Sei es was das Nähen, Handwerken, Fotografieren betrifft – oder auch in ganz andere Richtungen gehend, Menschen die ich toll finde wegen ihrer positiven, lebensbejahenden Ausstrahlung, Menschen die sich für soziale Projekte einsetzen, die ihre Träume verwirklichen, Zielen nachgehen, sich nicht vom Weg abbringen lassen. Und dann gibt es da noch meine Mama – und meine Mama steht über allem. Denn wenn ich wirklich ein Vorbild habe, zu dem ich restlos aufblicke, aus tiefstem Herzen sagen kann “Du bist ein wundervoller Mensch, ich wäre gerne wie du!” dann ist und bleibt ausschließlich meine Mutter übrig. Oh was hatten wir für Dramen miteinander, wie oft sind wir gegenseitig aneinander gescheitert – ich als Teenager, wild rebellierend und der Meinung ich wüsste alles besser und sie am Ende ihrer Kräfte, ihrer Nerven. Wir haben es schon immer verstanden uns gegenseitig so hochzuschaukeln dass es in wildem Geschrei mit Tränen endete, aber wir haben es auch beide immer verstanden uns zu entschuldigen und dann war alles vergessen. Ich weiß noch dass ich des öfteren geschimpft habe, dass ich niemals nicht so eine Mutter werde wie meine und das ich alles mal ganz anders machen werde. Und nun, ja gut, ich bin nicht ihr Klon und mache doch einige Sachen anders, aaaaaaber wie oft höre ich beim sprechen aus meinen Worten den Originalton meiner Mutter raus. Wir sind uns doch schon sehr ähnlich, nur manches braucht Zeit, damit man es begreift. Als Teenager habe ich es manchmal schlichtweg nicht verstanden warum wir uns gestritten haben, oder warum ich Ärger bekomme habe wenn ich zum Beispiel zu spät zu hause war, heute verstehe ich es. Seit dem ich selbst Mutter bin verstehe ich so manches besser. Meine Mama ist toll, meine Mama ist zielstrebig, taff und hat es so einigen Leuten in ihrem Leben schon bewiesen, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Sie ist eine tolle Geschäftsfrau, ehrlich, geradlinig und trotz allem herzlich, auf dem Boden geblieben und wunderhübsch. (Schaut euch mal die Figur an – jaja, da kommt der Neid bei mir hoch haha).

 

So, kommen wir von der Hommage an meine Mutter, zu dem was sie an hat. Welch ungeschickte Überleitung haha. Ich hatte den Auftrag bekommen, ihr ein paar Strickjacken, Ponchos etc. zu machen und als ich letzte Woche bei Javi-Stoffe im Laden stand, hatte ich einen tollen Rapport von Hilco entdeckt. Die Weste war jetzt keine Kunst, der Rapport war schon so vorgeschnitten dass man nur noch die Armlöcher ausschneiden musste und einmal rundherum. Aber es muss auch nicht immer mega aufwändig sein, ich finde die Weste sieht bombastisch aus und sie steht meiner Ma unglaublich gut. Ich zeige euch in der nächsten Zeit noch mehr von den Jacken die für meine Mutter entstanden sind, aber ich wollte gerne mit dieser beginnen, ich mag die Bilder so gerne. Obwohl diese nur spontan nach dem Mittagessen auf der Straße vor unserem Haus entstanden sind.

Den Rapport bekommt ihr hier. KLICK , meine Mama ist unverkäuflich hihi.

 

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Liebe Grüße

eure Christina

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