Frottewoche Tag 2 – Waschlappen DIY Teil 1 7


Hallo ihr Lieben,
erst mal ein lautes „Wooooohooooooo!“,
ich habe ja ehrlich nicht mit soooo viel Rückmeldungen, Klicks und likes zum gestrigen Wochenplan der Mottowoche Frottee gerechnet!

 

Wir werden sehen wie diese Mottowoche läuft, vielleicht können wir uns dann nach und nach immer mal mit verschiedenen Themen bzw Stoffen beschäftigen an die ihr euch vielleicht noch nicht so rangetraut habt!
Unser heutiges Thema ist der Waschlappen 🙂
 
Deswegen, weil die Resonanz auf meine gezeigten Waschlappen *hier*  damals so groß war, dass ich dadurch beschlossen habe die Frotteewoche zu machen.
Wie man genau diese Waschlappen näht, erkläre ich euch am Freitag. Ich hatte mir überlegt, da ja einige von euch Mädels keine Stickmaschine haben, eine zweite Möglichkeit des Waschlappennähens mit in die Mottowoche aufzunehmen und genau um diese soll es heute gehen.
 
Ihr braucht dafür weder eine Stickmaschine, noch einen Plotter (natürlich ist auch diese Variante Bestick- bzw Beplottbar aber es ist kein zwingendes MUSS!) Du brauchst keine Overlock oder Coverlock, keine Speziellen Nähfüße und auch keinen großen Aufwand.
Du benötigst lediglich Frottee, Webware (alternativ ist aber auch Jersey möglich) und ein Stück Kordel/ Webband/ Gummiband/ Zachenlitze oder ähnliches als Aufhänger.
Und ganz wichtig – hier ist dein Schnitt:
(einfach anklicken und über die Dropbox downloaden)
Wie immer gilt das Motto – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – TOB DICH AUS!
Wir nähen heute Waschlappen, welche wendbar sind, eine Seite Baumwolle (s.o. alternativ Jersey), eine Seite Frottee
1. Du schneidest deinen Baumwollstoff, sowie deinen Frottee im Bruch und ohne Nahtzugabe zu – die Nahtzugabe ist im Schnitt schon enthalten.
Diese Variante ist bei gemusterten Stoffen nur dann zu empfehlen wenn die Muster sich dem Fadenlauf entsprechen nach oben und unten ausrichten. Bei Motiven die nur in einer Richtung gehen, scrolle etwas nach unten, dort gibt es einen kleinen Zwischenschritt beim Zuschnitt.
2. Anschließend schneidest du ein Stück Kordel oder alternativ irgendeine andere Sorte an Band mit einer Länge von grob 10 cm zu.
3. Du klappst nun deinen Baumwollstoff der Höhe nach, rechts auf rechts, aufeinander. Du kannst als Hilfestellung zwecks der Ansatzhöhe der Kordel den Schnitt zu Hilfe nehmen….
4. …und steckst die Kordel fest.
TIPP 1: Die Kordeln riffeln sich oft von selbst etwas auf, du kannst die Enden mit einem Feuerzeug verschmelzen oder einfach 2-3 mal öfter über diese Stelle drüber nähen, nicht dass dir die Kordel später ausreißt.
TIPP 2: Du kannst alternativ auch auf beide Seiten des Waschlappens, also Baumwollseite sowie Frotteeseite einen Aufhänger einnähen. Dann kannst du den WaLa ohne Probleme beidseitig verwenden und aufhängen 🙂

 

 

5. Du nähst nun die Seiten deines Waschlappens bei beiden Stoffen zusammen, die obere Seite bleibt offen!
6. Du kannst nun die Baumwollseite umwenden…

 

 

7. Du steckst die gewendete Baumwollseite nun in deine Frotteseite hinein, es liegen also beide rechte Seiten wieder aufeinander.

 

 

8. Wer meine Ebooks kennt, der weiß was jetzt kommt 😉
Achtet darauf und steckt die Seitennähte gut und genau aufeinander fest, dann sieht es später beim Wenden deutlich schöner und sauberer aus.

 

9. Nun näht ihr einmal rundherum – vergesst dabei nicht eine Wendeöffnung zu lassen.

 

 

10. Durch diese Wendeöffnung kannst du nun deinen Waschlappen umstülpen.

 

 

11. Jetzt steckst du die Frotteeseite in die Baumwollseite hinein…

 

 

12. … und steppst das Ganze am Rand oben noch einmal ab und verschließt damit direkt die Wendeöffnung.

 

13. Fertig

 

Detailansicht

 

 

Detailansicht

 

 

Hier zeige ich nun noch, wie du ihn auch verwenden kannst, mit umgeklappter Baumwollseite.

 

 

Bemessen ist der WaLa auf die Größe einer Erwachsenenhand, du kannst natürlich mit der Größe variieren.

 

Wenn ich in die Frotteeseite auch einen Aufhänger genäht hätte, könnte ich den Waschlappen nun auch so rum aufhängen 🙂

 

 

Wenn du Stoffe verwendest die nur in Eine Richtung verwendbar sind, schneidest du diese nicht im Bruch zu, sondern schneidest Vorder- und Rückseite des Waschlappens einzeln zu.

 

Danach legst du die beiden Seiten rechts auf rechts aufeinander…

 

…nähst sie an der unteren Seite zusammen…

 

… und kannst dann hier genau so weiterverfahren wie oben geschrieben 🙂

 

 

Fertig 🙂

 

 

 

 Easypeasy oder?
Die Waschlappen sind wirklich ein toller Resteverwerter, ein schnelles Mitbringsel (kann man auch gut mit Schoki oder Pralinen füllen – yammi) und gebrauchen kann Frau/ Mutter/ Kind so etwas ja immer 🙂
Ich freue mich schon auf eure ersten Werke <3
Morgen gehts dann weiter mit dem Kapuzenhandtuch – ich freu mich drauf!
Liebe Grüße

 

 


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